Es gibt einen ziemlich klaren roten Faden, der sich durch mein Leben webt und dem ich schon als Kind zu folgen, mich sehnte. Dieser Faden zeigte mir, dass es in meinem Leben, um mein Herz geht. Meine Absicht ist es, in diesem Leben mein Herz zu öffnen und offenen Herzens zu leben. Was das heißt, das ist ein ganzes Leben Weg.

Alles was auf irgendeine Weise vom Herzen handelt, zog mich immer schon magisch an, nährte mich und erfüllte mich zutiefst. Als Kind erfand ich Gebete, die vom Herzen sprachen. Wenn ich auf mich als junge Erwachsene zurückschaue, dann hatte ich damals noch eine eher gedachte Verbindung zu meinem Herzen. Ich hatte noch lange keine bewusste Klarheit über mein Herz, obwohl ich das damals nicht zugegeben hätte. Mein Leben begann damit, dass ich wählte als Reaktion auf die familiären Umstände als Kind, mein Herz zu verschließen. Mein verschlossenes Herz fühlte sich erstmal normal und sicher an. Ich fühlte Verschlossenheit nicht bewusst. Das war ein langer Weg eine gefühlte Bewusstheit für mein Herz aufzubauen und den Zustand meines Herzens zu realisieren. All die beengenden Energien und Emotionen aus der Kindheit schränkten mein Herz massiv ein. Als ich mit der körperzentrierten Herzensarbeit begann, erkannte ich wie schwach und zartzitternd mein Herz sich anfühlte und wie sehr es, schon so lange nach mir rief.

Ich entdeckte welche Schätze, welche Tiefen, welche Lebendigkeit und welch immense Liebes- und Lebenskraft im Herzen weilt. Die Herzenskraft ist unbeschreiblich, sie ist die ewige Quelle unserer Seele. Als ich vor mehr als 10 Jahre damit begann die körperzentrierte Herzensarbeit (Safi Nidiaye) regelmäßig anzuwenden, erkannte ich die Weite in der Enge der Angst, die Stärke der Liebe im tiefsten Schmerz, die Macht in der Ohnmacht…. Diese innere Schattenarbeit als tägliche Praxis ermöglichte mir zunehmend Frieden zu schließen – besonders mit mir selbst – nicht nur in Gedanken sondern in meinem Herzen und den Wert meiner schmerzlichen, kindlichen Erfahrungen mehr und mehr anzuerkennen.

Es ist mir ein Bedürfnis andere Menschen an meinen eigenen Entdeckungen teilhaben zu lassen. Ich forsche gerne im Austausch mit anderen Menschen und dabei stellen sich immer wieder neu gefühlte Erkenntnisse ein. Kürzlich fragte mich jemand, was ich beruflich bin und es kam spontan über meine Lippen: ich bin eine Bewussstseinsforscherin und eine Herzensarbeiterin. Ich liebe es kollektiv angenommene Wahrheiten zu hinterfragen und sie im Herzen zu bewegen, auf Antworten zu horchen und der Weisheit des Herzens zu vertrauen. Ich erspüre die Seelenbilder von Menschen, fühle die Größe ihres wahren Selbst und spiegele diese den zu mir kommenden Menschen zurück. Dabei schwingt die Herzensenergie zusammen und potenziert ihre heilsame Wirkkraft.

In all meinen Angeboten scheint die Ausrichtung auf das Herz durch!

Freu mich auch mit dir, uns im Kreis unserer Herzen zu verbinden!

 

Ausbildungen

  • 1997 Abschluss als Diplom Psychologin 
an der Universität Konstanz
  • 1992 2jährige traditionelle Hatha-Yogaausbildung nach Dr. Gitananda Giri
  • 1999 3jährige körpertherapeutische
 Ausbildung der Biodynamik, Gerda
Boysen, bei E.S.B.P.E.e.V.
  • seit 1996 mehrere Intensivseminare bei 
Rebeca und Mauricio Wild, Tagung mit Anna Tardos, Kongreß zur Pädagogik 
„Mit Kindern Wachsen“
  • 2007 einjährige Montessoriausbildung bei Claus Kaul am Institut für ganzheitliches Lernen am Tegernsee
  • Sept. 2010-Aug.2015: Ausbildung „Körperzentrierte Herzensarbeit“ bei Safi Nidiaye
  • von 1.-10. Juli 2013 Ausbildung zur Malortleiterin bei Arno Stern in Paris
  • von Mai-Okt. 2014: Ausbildung zum „Geistigen Heilen“ mit Prof. Alberto Ignatenko
  • Sept. 2017 bis Apr. 2018 Ausbildung KontaktImprovisation Elske Seidel und Daniel Werner/ Hamburg
  • 2018 JahresGruppe „Lebe dein Momentum“ Herzlehrer: Thomas Young
  • 2019 Ausbildung „Selbsterkenntnisprozess“ Equiano Intensio

Persönliches

  • 1994 Mutter eines Sohnes
  • Langjährige Berufserfahrung in der
 Begleitung von Eltern und Kindern mit einer Pädagogik, die Bewußtheit, Achtsamkeit, Klarheit und Respekt vor Lebensprozessen zum Inhalt hat:
  • 1998 einjährige Zusammenarbeit 
mit dem Landesjugendamt BWB in 
der Familienhilfe
  • 2000 psycholog.-pädagogische 
Begleitung von Eltern und Kindern an der Kinderklinik Konstanz, über 2 Jahre
  • seit 1999 9jährige Aufbauarbeit des frei-aktiven Kindergartens, Grund- und Hauptschule „lebendiges lernen“ e.V. in Konstanz, Erfahrungen in der Funktion des ersten Vorstandes, Erzieherin, Lehrerin und Schulleiterin
  • 2008 Leitung von SpielRäumen im Sinne von Emmi Pikler in Berlin
  • Okt. 2009-Juni 2012 „Spiel- und Lernwerkstatt EigenSinn“ mit privater Tagespflege und SpielRäumen (Emmi Pikler) in Potsdam.
  • ab August 2013 Gründung eines Lebens- und LernRaumes für Eltern und Kinder „lebenlernen“ in Potsdam